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geb. 1939 in Zürich, CH
lebt und arbeitet in Paris
Anfänglich beeinflußt durch die “Züricher Konkreten“,
fand er bald durch selbständige Fragestellungen einen
eigenen Weg. In den späten 60-er Jahren untersuchte
er die Machbarkeit von Kunst mit anonymen,
industriellen Produktionsmethoden
(Pyramidenreliefs),in den 70-er Jahren verwendete er
die Problematik der „nicht-euklidischen Geometrie“ zur
Erzeugung von konkreten Kunstwerken („nicht-
euklidische Metaphern“).
In zahlreichen Artikeln, Interviews und
Symposiumsbeiträgen setzt sich Glattfelder für die
Präsenz einer rational sich konstituierenden Kunst ein
(„Meta-Rationalismus“, 1983), und fordert zu einer
interdisziplinären Kommunikation zwischen den
zahlreichen Konstruktivismen in Wissenschaft und
Kunst auf („methodischer Konstruktivismus“).